In Nordfriesland ist das Brauchtum noch weit verbreitet. Das mag einerseits daran liegen, dass solche Sitten touristisch ausgeschlachtet werden können, aber auch daran, dass sie aufgrund praktischer Erwägungen einfach noch sinnvoll sind.

Zu letzteren Bräuchen zählt unter anderem das Klotstockspringen, das auch heute noch in der Jagd Anwendung findet. Verbreitete Bräuche sind das Biikebrennen, das Klotstockspringen, das Aufstellen eines Jöölbooms in der Weihnachtszeit und das Rummelpottlaufen (auf Amrum Hulken genannt) am Silvesterabend. Vor allem auf Eiderstedt ist auch das Boßeln weit verbreitet. In Teilen Nordfrieslands werden zu besonderen Anlässen auch noch Trachten getragen.

Manche dieser Bräuche mögen heute allerdings mehr zum Lachen bewegen, als einen praktischen Nutzen haben. Lassen Sie sich von den "verrückten" Bräuchen der Nordfriesen verzaubern.

Boßeln – ein friesischer Volks- und Leistungssport

Das Boßeln ist eine typisch friesische Sportart. Manche Menschen behaupten, dass ein waschechter Friese das Boßeln noch vor dem Laufen lerne.

Ringreiten – ein nordfriesischer Volkssport

Es sieht aus wie ein Kinderspiel, aber Ringreiten erfordert höchstes reiterliches Geschick. Bei diesem Pferdesport muss der Reiter einen kleinen Ring im Galopp mit einer kurzen Lanze aufspießen.

Klotstockspringen – eine besondere Fortbewegungsart an der Westküste

Kaum ein Tourist, der das erste Mal an der schleswig-holsteinischen Westküste Urlaub macht, hat etwas vom sogenannten Klotstockspringen gehört. Zwar gehört diese Art der Fortbewegung zum geschichtlich begründeten Brauchtum, doch ist sie mehr. Sie ist tatsächlich eine Fortbewegungsart.